NO BAGIDA

Seit einigen Wochen formiert sich in  banner_avatarDeutschland eine Bewegung, die angeblich nur ihre Sorgen über eine angebliche „Islamisierung des Abendlandes“ ausdrücken möchte, tatsächlich aber offensiv gegen Flüchtlinge, Migrant_innen und muslimische Menschen hetzt. Ausgehend von Dresden, wo unter dem Kürzel „Pegida“ mittlerweile weit mehr als 10.000 Menschen ihren Rassismus und Nationalismus propagieren, haben sich Ableger in diversen anderen Städten gegründet. Unter dem Namen „Bagida“ ist eine solche Aktion nun auch für München geplant, wobei der genaue Termin noch nicht feststeht. Bei dieser Sammlungsbewegung handelt es sich nicht nur um klassische Nazis, Rechtspopulist_innen und andere bereits als rechts bekannte Gruppierungen. Doch dass diese Vorstellungen auch von „ganz normalen Bürger_innen“ auf die Straße getragen werden, macht ihren Rassismus nicht weniger bedrohlich, sondern zeigt, wie weit menschenverachtende Einstellungen in die so genannte Mitte der Gesellschaft reichen. Verhindern wir diese rassistische und nationalistische Hetze in München! Die weit über hundert rassistisch motivierten Morde seit der Wiedervereinigung, die Terrorakte des NSU und die in jüngster Zeit zunehmende Zahl von Anschlägen auf vermeintlich Nicht-Deutsche zeigen, wie schnell rechte Einstellungen in furchtbare gesellschaftliche Realität umschlagen können.
Kein Bagida-Aufmarsch in München! Gegen Rassismus und Nationalismus! Für eine offene, solidarische Gesellschaft!

EZB-ERÖFFNUNG CRASHEN – KAPITALISMUS ÜBERWINDEN!

Aufruf unserer Gruppe zu den Protesten gegen die EZB-Eröffnung am 18. März in Frankfurt am Main

Zu den Protesten fährt ein Bus aus München                             Tickets gibt es im Kafe Marat an der Theke

Mobi-Vortrag am 06.03. im Kafe Marat mit Genoss_innen von            „…ums Ganze!

Bild_1Der Kapitalismus und die von der Europäischen Zentralbank autoritär durchgesetzte Sparpolitik verursachen in Südeuropa eine soziale Katastrophe. In Griechenland können immer mehr Menschen ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr befriedigen. Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Jahren rasant gestiegen, eine angemessene medizinische Grundversorgung ist faktisch nicht mehr existent und kaum jemand kann es sich leisten, wenn es kalt ist, zu heizen. Zynischerweise sind Menschen, die überhaupt noch ein Dach über dem Kopf haben, gar noch in einer privilegierten Lage, EZB-ERÖFFNUNG CRASHEN – KAPITALISMUS ÜBERWINDEN! weiterlesen

NO IMK

Grenzen überwinden! PKK-Verbot aufheben!

Demonstration gegen die Innenministerkonferenz am 6.12.2014 in Köln!

Beginn: 13 Uhr am Friesenplatz in Köln

Es wird einen Bus geben, der aus München zur Demo fährt. Los geht´s in der Nacht von Freitag auf Samstag um 00:30 Uhr vor dem Eine-Welt-Haus (Schwanthalerstraße 80). Tickets kosten hin und zurück 20€. Wenn ihr mitfahren wollt, dann meldet euch bei uns unter  deconstructreality@riseup.net  oder beim Studierendenverband der Kurd_innen in Deutschland (YXK).

 

Hier der Aufruf zur Demo!

Vortrag: Die Autonomieregion Rojava und der Widerstand gegen den IS (28.11.2014)

Von Mitte September bis AnkobaneKopiefang Oktober war eine Delegation der YXK in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert. Stattdessen besuchte die Delegation Flüchtlingslager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Flüchtlinge aus dem Şengal untergebracht sind. Es wurde mit AktivistInnen, ParlamentarierInnen und politischen VertreterInnen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobanê in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobanê um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen. Vortrag: Die Autonomieregion Rojava und der Widerstand gegen den IS (28.11.2014) weiterlesen

Tag X: Keupstraße ist überall

Kund­ge­bung und De­mons­tra­ti­on am Tag X der Ver­hand­lung des Ter­ror­an­schlags des NSU in Köln.

Aufruf:

Gemeinsam nach München zum NSU-Prozess – Keupstraße ist überall

keup_web

Die Keupstraße ist bekannt als die zentrale Geschäfts- und Wohnstraße der ›türkischen Community‹ in Köln; weit über die Stadtgrenzen hinaus. Am 9. Juni 2004 explodierte am helllichten Tag auf der Keupstraße eine von Nazis gezündete Nagelbombe. Das Ziel war es möglichst viele, vermeintlich nicht- deutsche Menschen zu töten und zu verletzen und deren anliegende Geschäfte und Häuser zu zer- stören. Nur durch glückliche Zufälle hat dieser Anschlag durch den Nationalsozialistischen Untergrund keine Todesopfer gefordert. Er steht in einer rassistischen Kontinuität, die seit dem Mauerfall weit über 100 Menschen das Leben kostete und nicht nur unter Migrant_innen entsetzliches Leid verursachte. Tag X: Keupstraße ist überall weiterlesen

Freiheit als kapitalistischer Zwang zur „Selbstverwirklichung“

Über das Verhältnis von Freiheit und Kapitalismus

„Die Leistungsfähigkeit des Systems macht die Individuen untauglich für die Erkenntnis, dass es keine Tatsachen enthält, die nicht die repressive Macht des ganzen übermitteln.“ Herbert Marcuse

Was ist Freiheit? Und wie bestimmen wir diese? Fragen die davon abhängen, was wir als Essenz des Begriffes erachten. Uns wird eingebläut, dass wir in einem Zustand völliger Freiheit leben. Gerade unsere Gesellschaft soll es sein, die der Freiheit zur vollen Entfaltung verhilft. Nicht zuletzt deswegen gilt es, so schallt uns aus jeder Ecke entgegen, dieses Höchstmaß an individueller Freiheit gegenüber jenen zu verteidigen, welche diese, unsere Freiheit zu bedrohen trachten. Denn unsere Freiheit ist ein kostbares Gut, segensreiche Errungenschaft von Marktwirtschaft und Demokratie. Das Ende der Geschichte ist erreicht – zumindest für unsereins – da wir als eine_r der wenigen Glücklichen in den demokratischen Zentren leben dürfen. In einer Zeit in der außerhalb von Demokratie und Markt – ein Paar, dass so hören wir stetig, untrennbar miteinander verbunden ist – lediglich Diktatur und Terror auf uns warten, gilt es, um die Geschichte vollends abzuschließen, zuletzt jene peripheren Gegenden der Welt mit unserer Gesellschaftsordnung zu beglücken.

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