Mobivortrag: Gegen den Naziaufmarsch am 18.02 in Würzburg!

Am 18.02 will die Nazikleinstpartei „Der III. Weg“ durch Würzburg marschieren. Das gilt es zu verhindern!

Am Freitag, 10.02 um 21 Uhr sind Genoss*innen der Antifa Würzburg im Kafe Marat zu Gast und erzählen etwas über den III. Weg, den Aufmarsch und die geplanten Gegenaktivitäten.

Weitere Infos zu den Gegenaktivitäten gibt es hier.

Café Global goes Marat!

Das Café Global kommt ins Kafe Marat! Es gibt veganes Essen und einen Vortrag über die Entwicklung der Frauenbewegung innerhalb der kurdischen Bewegung ab 1990 und die aktuelle Situation in Rojava. Wie emanzipierten sich die Frauen innerhalb der Bewegung und wie sieht ihre aktuelle Selbstorgansierung aus? Wir möchten Perspektiven für die deutsche Linke aufzuzeigen und im Anschluss gemeinsam darüber diskutieren.

 

Strömt zuhauf und bringt eure Genoss*innen mit!

Beginn: ca. 19 Uhr

 

Gegen den Naziaufmarsch am 18.02 in Würzburg!

Am 18.02 wollen die Nazis vom III.Weg durch Würzburg marschieren. Wir dokumentieren hier den Aufruf der Antifa Würzburg zu den Gegenaktivitäten:

Für den 18. Februar mobilisiert die Nazipartei „Der III. Weg“ bundesweit zu einem „Gedenkmarsch“ nach Würzburg. Dieser soll anlässlich der Bombardierung Dresdens am 13.02.1945 in Zukunft jährlich stattfinden. Gewohnt widerlich versucht die Nachfolgeorganisation des verbotenen Freien Netz Süd (FNS) hierbei an den Opfermythos eines unschuldigen Nazi-Deutschlands anzuknüpfen. Sie propagieren dabei falsche Todeszahlen und verwenden den abscheulichen Begriff des „Bombenholocaust“. Dieser Geschichtsrevisionismus setzt die industrielle Tötung von sechs Millionen Menschen gleich mit Kriegshandlungen, die das Ziel hatten den deutschen Faschismus zu beenden. Genauso wie Dresden war auch Würzburg keine unschuldige Stadt. (mehr Infos: http://antifawuerzburg.blogsport.eu/2016/03/deutsche-taeter-sind-keine-opfer-gegen-den-mythos-der-unschuldigen-stadt-wuerzburg/)

Solche „Gedenkmärsche“ der Nazis kennen wir bereits beispielsweise aus Dresden und Magdeburg. In Dresden versammelten sich früher zu diesem Anlass bis zu 5.000 Nazis. Dass dem nicht mehr so ist, ist auf andauerndes antifaschistisches und radikales Engagement und Blockaden zurückzuführen. Wir dürfen nicht zulassen, dass der diesjährige Aufmarsch für die Nazis zum Erfolg wird. Denn der „III. Weg“ ist brandgefährlich. Sie beziehen sich ideologisch direkt auf den historischen Nationalsozialismus. Antisemitismus und Rassismus sind zentral für ihre Hetze. Gerade jetzt wo rechten Stammtischparolen täglich Taten folgen, dürfen wir den Nazis keinen Raum für eine Machtdemonstration geben.

Wir unterstützen die Demonstration von „Würzburg lebt Respekt – Nazis stoppen“, doch unserer Meinung nach muss der Protest auch noch weiter gehen. Organisiert euch, seid kreativ und passt aufeinander auf, damit wir gemeinsam und direkt konsequenten Widerstand gegen die Nazis leisten können.

Kein Vergeben, Kein Vergessen!

Weitere Infos folgen!

Silvester zum Knast: Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Die Rote Hilfe München ruft am 31.12.2016 zu einer Kundgebung vor der JVA Stadelheim auf:

In guter linker Tradition wollen wir dieses Jahr Silvester vor den Knästen feiern und so unseren GenossInnen in Haft unsere Solidarität zeigen. Besonders denjenigen, die gerade in München nach §129b angeklagt werden und in Stadelheim seit über einem Jahr in Untersuchungshaft sitzen. Sie sitzen 24 Stunden am Tag in Einzelhaft. Begegnen sie anderen Gefangenen, müssen sich diese zur Wand drehen, damit sie keinen Blickkontakt haben können. Auch mit VerdeidigerInnen und Angehörigen können sie nur durch eine Glasscheibe kommunizieren.
Mit lauten Solidaritätsbekundungen wollen wir diesen Alltag durchbrechen. Wenn auch nur kurz, können wir ihnen so zeigen, dass wir sie nicht in den Knästen vergessen, sondern ihre Kämpfe weiter führen.

31. Dezember 2016, 22:00 Uhr
Knast Stadelheim, Stadelheimer Straße 12

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

2 Jahre Pegida – 2 Jahre zuviel!

Antifaschistische Demonstration am 16.01.2017

Antifaschist*innen aus München rufen zu Demo und Aktionen auf, um Pegida den zweiten Geburtstag zu vermiesen.

Seit mittlerweile zwei Jahren marschiert der lokale Pegida-Ableger fast wöchentlich in der Münchner Innenstadt auf. Wenngleich die Münchner Pegida-Märsche von Anfang an stark durch Neonazis mitgeprägt waren, so bemühten sich die Organisator*innen doch eine ganze Weile lang, ein bürgerliches Image aufrecht zu erhalten. Zwar durften bekannte Protagonist*innen der lokalen Neonazi-Szene und sogar verurteilte Rechtsterroristen in vorderster Reihe stehen und den Ausdruck entscheidend gestalten, doch betonte Pegida-München mit Nazis nichts am Hut zu haben. Seit einigen Wochen ist damit endgültig Schluss. Mit der Aufwartung Heinz Mayers bei einer Kundgebung des „III. Weg“, den regelmäßigen Reden von Neonazis wie Dan Eisig, des BIA-Stadtrats Karl Richter und der Moderation durch den verurteilten Nazi-Gewalttäter Lukas Bals ist vom bürgerlichen Image kaum noch etwas übrig.

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Solidarität mit dem refugee struggle am Sendlinger Tor!

refugeestruggle16Seit mittlerweile acht Tagen protestieren Geflüchtete am Sendliger Tor gegen ihre menschenunwürdige Unterbringung, gegen Abschiebungen, für gleiche Rechte und für ein Bleiberecht für alle. Kommt zum Camp und unterstützt den Protest! Es liegen Schichtpläne und Listen mit Dingen die benötigt werden aus. Außerdem findet jeden Abend ein Supporter*innen-Plenum statt.

Immerwieder versuchen auch Rechte den Protest zu stören. Für Samstag, 17.09. haben sich gleich zwei Nazigruppierungen angekündigt. Die neonazistische Partei „Der Dritte Weg“ will eine Kundgebung in der unmittelbaren Nähe des Protestcamps abhalten. Diese soll am Samstag, 17.09., von 13 bis 15 Uhr am Sendlinger Tor Platz/Ecke Nußbaumstr. (U-Bahnausgang Richtung Pettenkoferstr.) unter dem Motto „Asylflut stoppen – Erpressercamp auflösen!“ stattfinden.

Der Münchner Kreisverband der NPD will am selben Tag ebenfalls eine Kundgebung in der Nähe des Protestcamps abhalten. Diese soll von 13 bis 16 Uhr am Sendlinger Tor Platz/Ecke Lindwurmstr. (U-Bahnausgang Richtung Müllerstr.) stattfinden. Motto: „Weg mit dem Flüchtlingscamp am Sendlinger Tor Platz. Aufnahmestopp für München jetzt sofort!“
Wir rufen dazu auf sich der rassistischen Hetze entgegen zu stellen!

Gegen die AfD Veranstaltung am 04.07.2016 in Dachau

Kein Platz für rassistische Hetze und Chauvinismus

 

Treffpunkt: Augsburger Straße Ecke Wieninger Straße

Am 04. Juli möchte die rechte „Alternative für Deutschland“ erneut eine Veranstaltung im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau abhalten. Bei der letzten Veranstaltung in Dachau am 28. Oktober 2015 gab es erheblichen Protest. Wir werden ihnen wieder keine Ruhe lassen!

Bereits letztes Jahr stellte die AfD ein Dach für verschiedene rechte Milieus dar. Der innerparteiliche Rechtsruck setzt sich seitdem unvermindert fort. Die AfD bewegt sich im Spannungsfeld zwischen autoritär reaktionärem Konservatismus und einem völkisch rassistischen Nationalismus. Von der permanent betriebenen Hetze gegenüber Asylsuchenden profitiert die Partei nicht nur in Form von Wahlergebnissen. Sie mobilisiert ihre Anhänger_innenschaft zunehmend auf die Straße und übt den Schulterschluss mit weiteren Akteur_innen der extremen Rechten.

(Aufruf weiterlesen…)

Mobivortrag: Aufmarsch der „Identitären“ am 11.6. in Wien verhindern!

Am 11. Juni wollen die neofaschistischen Identitären in Wien aufmarschieren. Wir werden das verhindern!

Am Freitag, 3.6. um 20 Uhr sind Genoss*innen von der autonome antifa w im Kafe Marat zu Gast und erzählen etwas über die „Identitäre Bewegung“, ihren Aufmarsch und die geplanten Gegenaktionen.

Die Aufrufe zu den Gegenprotesten:

Wien 10.6.: Antifa Vorabenddemo

Wien 11.6.: NEVER LET THE FASCISTS HAVE THE STREETS!